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		<title>buerokratie im Prosperitist</title>
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		<description>Neueste Beiträge in buerokratie im Prosperitist</description>
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				<title>Max Weber</title>
				<link>https://www.prosperitist.com/de/koepfe/max-weber/</link>
				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:00:00 +0200</pubDate><author>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</author>
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				<description>&lt;p&gt;Am 13. Juni 1918 trat in Wien ein deutscher Professor vor rund dreihundert Offiziere der österreichisch-ungarischen Armee und sprach anderthalb Stunden lang über den Sozialismus&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Mehr als achtzehn Jahre lang hatte er keine Vorlesung gehalten. Erst in diesem Frühjahr war er in den Hörsaal zurückgekehrt, für das Sommersemester an der Universität Wien&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Eingeladen hatte ihn die Feindpropaganda-Abwehrstelle des Armeeoberkommandos. Die Offiziere wurden dafür ausgebildet, ihren Soldaten vaterländischen Unterricht zu erteilen, und in Russland herrschten seit sieben Monaten die Bolschewiki&lt;sup id=&#34;fnref1:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Max Weber sagte ihnen nicht, der Sozialismus sei verwerflich, und er sagte ihnen auch nicht, er sei unmöglich. Er sagte ihnen, sie sollten darauf achten, wer gewinnt, wenn Betriebe von ihren Eigentümern auf angestellte Direktoren, auf Städte und auf den Staat übergehen: &amp;bdquo;Die Diktatur des Beamten, nicht die des Arbeiters, ist es, die – vorläufig jedenfalls – im Vormarsch begriffen ist&amp;ldquo;&lt;sup id=&#34;fnref:4&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:4&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;</description>
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				<title>Die Zehn-Zentimeter-Gabel</title>
				<link>https://www.prosperitist.com/de/wirtschaft/die-zehn-zentimeter-gabel/</link>
				<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 20:30:00 +0200</pubDate><author>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</author>
				<guid>https://www.prosperitist.com/de/wirtschaft/die-zehn-zentimeter-gabel/</guid>
				<description>&lt;p&gt;In Potsdam ist die Länge einer Einweggabel jetzt eine Steuerfrage. Seit Donnerstag erhebt die Stadt 20 Cent auf jedes Einwegbesteckteil oder Besteckset, das zu Speisen ausgegeben wird. Nach Abschnitt 2 ihrer Praxishilfe gilt das für Besteck &amp;bdquo;ab einer Länge von 10 cm&amp;ldquo;. Abschnitt 18 derselben Praxishilfe nimmt kleine Teile aus, &amp;bdquo;soweit sie höchstens 10 cm groß sind&amp;ldquo;&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Eine Gabel von genau zehn Zentimetern ist also im einen Abschnitt besteuert und im anderen befreit. Die Praxishilfe hat darauf eine Art Antwort: Sie erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und &amp;bdquo;Änderungen in der Handhabung bleiben daher vorbehalten&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;</description>
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