<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
	<channel>
		<title>wissenschaft im Prosperitist</title>
		<link>https://www.prosperitist.com/de/schlagworte/wissenschaft/</link>
		<description>Neueste Beiträge in wissenschaft im Prosperitist</description>
		<language>de-DE</language>
		
			<managingEditor>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</managingEditor>
		
		
			<webMaster>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</webMaster>
		
		
		
			<lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 11:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
			<atom:link href="https://www.prosperitist.com/de/schlagworte/wissenschaft/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
			<item>
				<title>Deutsche Emigration</title>
				<link>https://www.prosperitist.com/de/deutschland/deutsche-emigration/</link>
				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:30:00 +0200</pubDate><author>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</author>
				<guid>https://www.prosperitist.com/de/deutschland/deutsche-emigration/</guid>
				<description>&lt;p&gt;Am 1. Juni 2026 veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Wanderungszahlen für 2025. Nach seiner Zählung zogen im einundzwanzigsten Jahr in Folge mehr Deutsche fort, als zurückkamen, und der Verlust war von 81.000 auf 97.000 gestiegen&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Am nächsten Morgen lieferte die &lt;em&gt;Neue Zürcher Zeitung&lt;/em&gt; die Lesart, die sich festsetzte. 288.579 Deutsche seien ins Ausland gezogen, schrieb sie: &amp;bdquo;So viele wie noch nie&amp;ldquo;. Drei Viertel der Auswanderer hätten einen Hochschulabschluss, und um es drastisch zu sagen: &amp;bdquo;Deutschland verliert seine Leistungsträger&amp;ldquo;&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Neun Tage später sagte Alice Weidel von der AfD im Bundestag zur Bundesregierung, in deren erstem Amtsjahr seien &amp;bdquo;so viele deutsche Staatsbürger ausgewandert wie nie zuvor&amp;ldquo;&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			<item>
				<title>Gewogen, nicht gezählt</title>
				<link>https://www.prosperitist.com/de/wissenschaft/gewogen-nicht-gezaehlt/</link>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 18:30:00 +0200</pubDate><author>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</author>
				<guid>https://www.prosperitist.com/de/wissenschaft/gewogen-nicht-gezaehlt/</guid>
				<description>&lt;p&gt;Im Oktober 2017 veröffentlichten der Entomologische Verein Krefeld und eine Gruppe von Ökologen aus Nimwegen, was die Insektenfallen des Vereins in 27 Jahren gefangen hatten. Es wurde immer weniger: 2016 lag das Gewicht der Fluginsekten in deutschen Schutzgebieten um 76 Prozent unter dem von 1989&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Die deutsche Sprache bekam ein Wort dafür: &lt;em&gt;Insektensterben&lt;/em&gt;. Vor 2017 kam es in den Zeitungen fast nicht vor, am häufigsten war es 2019&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. In jenem Jahr trugen sich 1,74 Millionen Bayern für das Volksbegehren &amp;bdquo;Rettet die Bienen&amp;ldquo; ein, 18,3 Prozent der Stimmberechtigten und mehr als je zuvor bei einem Volksbegehren im Freistaat&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Das Bundeskabinett beschloss ein Aktionsprogramm mit zusätzlich 100 Millionen Euro im Jahr&lt;sup id=&#34;fnref:4&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:4&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, und 2021 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz&lt;sup id=&#34;fnref:5&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:5&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			<item>
				<title>Die Eisbären, die niemand gezählt hat</title>
				<link>https://www.prosperitist.com/de/wissenschaft/eisbaeren-die-niemand-gezaehlt-hat/</link>
				<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 08:30:00 +0200</pubDate><author>r@raphaelbauer.com (Raphael Bauer)</author>
				<guid>https://www.prosperitist.com/de/wissenschaft/eisbaeren-die-niemand-gezaehlt-hat/</guid>
				<description>&lt;p&gt;Der Eisbär hat ein Imageproblem in beide Richtungen. Seit zwei Jahrzehnten ist er das Gesicht der schmelzenden Arktis, abgemagert und auf einer schrumpfenden Scholle gestrandet. Fast ebenso lange gibt es die Gegenbehauptung: Die Zahl der Eisbären sei &lt;em&gt;gestiegen&lt;/em&gt;, nicht gesunken, und zwar seit den 1960er-Jahren auf das Vier- bis Fünffache, während das Eis die ganze Zeit zurückwich. Wenn das Eis der Lebensraum der Bären ist und das Eis verschwindet, wie kann es dann mehr Bären geben?&lt;/p&gt;</description>
			</item>
	</channel>
</rss>
