Prosperitist ist eine unabhängige Zeitung. Sie nimmt Behauptungen, die alle wiederholen, und prüft sie an den Quellen, aus denen die Zahlen stammen. Eine Zahl in der Rede eines Ministers, eine Summe in einem viralen Beitrag, eine Prognose in einem berühmten Buch: Jede Geschichte sucht erst die stärkste Fassung der Behauptung und prüft sie dann an der Statistik, an der Gerichtsakte oder am Originaltext.
Am häufigsten schreibt sie über Energie, Klima, Wirtschaft und Deutschland, außerdem über Gesellschaft, Geschichte und über die Ökonomen und Autoren, deren Argumente in der Debatte immer wieder auftauchen. Geschrieben und redigiert wird sie von einer Person, Raphael Bauer. Es gibt keine Anzeigenabteilung, kein Wachstumsteam und keinen Algorithmus, der entscheidet, was auf der Titelseite steht. Nichts hier ist gesponsert.
Wie eine Geschichte aufgebaut ist
Die Antwort ist selten ein schlichtes Ja oder Nein. Meist besteht eine Behauptung eine Prüfung und fällt bei einer anderen durch, und die Geschichte berichtet beides: wo die Behauptung hält und wo nicht. Was gegen das eigene Ergebnis der Geschichte spricht, steht im Text, nicht in einer Fußnote.
Die Zeitung hat einen Standpunkt. Sie steht Märkten, Eigentum und Meinungsfreiheit wohlwollend gegenüber. Das ist ein Grund, die Behauptungen, die der eigenen Seite gefallen, genauso sorgfältig zu prüfen wie alle anderen, und mehrere der Porträts tun genau das.
Quellen
Jede Zahl, jedes Zitat und jeder Befund ist mit einer nummerierten Quelle am Ende der Geschichte belegt. Zitiert wird die Studie, nicht der Zeitungsbericht darüber, und die Tabelle des Statistikamts, nicht ein Artikel über die Tabelle. Zitate werden am Original geprüft. Die Grafiken sind aus den Daten gezeichnet, und die meisten haben darunter eine Tabelle mit ihren Zahlen.
Korrekturen
Enthielt eine Geschichte schon beim Erscheinen einen Fehler, wird er im Text korrigiert. Wird eine Geschichte von späteren Ereignissen überholt, bleibt stehen, was sie gesagt hat, und am Ende des betroffenen Abschnitts kommt ein datierter Nachtrag hinzu. Geschichten bleiben unter der Adresse, unter der sie erschienen sind.
Zwei Ausgaben
Jede Geschichte erscheint auf Englisch und auf Deutsch. Die englische Fassung ist das Original; die deutsche folgt ihr Absatz für Absatz, und eine Korrektur gilt immer für beide. Zitate aus englischsprachigen Quellen stehen in der deutschen Ausgabe in indirekter Rede oder im englischen Wortlaut – eine Übersetzung ist kein Zitat.
Wie sie entsteht
Die Zeitung ist eine statische Website. Layout und Stylesheet sind von Hand geschrieben – kein fremdes Theme, keine Cookies und kein JavaScript außer ein paar Zeilen für die Suchseite und einem anonymen Zähler der Seitenaufrufe. Es sind ein paar hundert Zeilen HTML-Vorlagen und eine CSS-Datei.
An den Herausgeber
Korrekturen, fehlende Quellen und Einwände gegen eine Geschichte sind willkommen. Die Adresse steht am Fuß jeder Seite, unter An den Herausgeber schreiben.